Am Ende des letzten Schuljahres haben wir erfahren, dass wir an einem Tanzprojekt mit dem Ensemble des Gärtnerplatztheaters teilnehmen dürfen.
Die meisten fanden die Idee großartig, obwohl wir keine professionellen Balletttänzer sind, und freuten sich das ganze Schuljahr hindurch schon auf den Juli. Als es endlich soweit war, wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Wir wurden von 24 Tänzern, Choreografen und Technikern des Gärtnerplatztheaters und von Lehrkräften der Schule begleitet. Frau Nitsche, Frau Kilger, Frau Rampf, Frau Diercks und Sr. Edith betreuten uns diese zwei Wochen lang tapfer jeden Tag. Unser Zeitplan war ziemlich gut durchdacht. Jeden Tag trafen wir uns um 9 Uhr im Jakobussaal, in der Heinz-Bosl-Stiftung oder im Proberaum des Gärtnerplatztheaters in Giesing und trainierten bis 16:00 Uhr. Auch samstags hatten wir Proben von 10:00 bis 14:00 Uhr.
Das Programm war anstrengend, wir hatten viel zu lernen und zu üben und waren jeden Abend erschöpft. Aber es hat trotzdem riesigen Spaß gemacht!
Die Tänzer waren alle total nett und hilfsbereit und hatten für unsere Aufführung viele gute Ideen. Die Kommunikation fand in englischer Sprache mit vielen Spezialausdrücken statt. Z.B. „Up, down, around, change!“ Die Aufführung hatte das Motto „The City never sleeps“. Es ging um alles, was in der Stadt nachts passiert, die kleinen Tanzeinheiten hatten Themen wie „Schlafen“, „Gewitter“, „Freundschaft“, „Whatsapp“ oder „Party“ sowie „Geräusche in der Stadt“. Jede Gruppe studierte 9 Teile des Gesamtkunstwerkes ein, die sich teilweise überschnitten. Wir trugen dabei Socken und weiße T-Shirts, die uns die Schule besorgt hatte, sowie lange Leggings – weil wir uns auch am Boden gut bewegen mussten.
Am Ende der Probenwochen wurde „The City never sleeps“ dreimal aufgeführt, einmal für die Schülerinnen und an zwei aufeinanderfolgenden Abenden für die Eltern und Lehrer. Es war eine moderne Aufführung mit abwechslungsreicher Musik und das Publikum war begeistert. Es hat so gut getan den Applaus zu genießen, nachdem wir wirklich hart geprobt hatten. Die Vorstellungen haben hervorragend geklappt, wir haben nach den Generalproben die Schritte, die Bewegungen und die Choreografie bis ins Kleinste verstanden und konnten die Ideen der Tänzer gut umsetzen. Sie saßen auch im Publikum und waren – glauben wir – richtig stolz auf uns und ihr Projekt. Wir belohnten sie am Ende mit Blumen und Geschenken. Nach der zweiten Abendvorstellung gab es vom Elternbeirat und den Eltern der 8.Klassen ein riesiges, köstliches Buffet für die Tänzer und die Lehrer, die uns unterstützt haben, für die Eltern und für uns – die kleinen „Stars“ aus „The City never sleeps“!

Julia von Aufschnaiter, Celina Stellwag 8a